Alle Fragen im Überblick
Antworten zur Nutzung des Kundenportals und zur Anbindung Ihrer Software über die API.
Keine passenden Fragen gefunden.
Erste Schritte
In vier Schritten:
- Brief anlegen: Laden Sie unter „Briefe hochladen“ ein fertiges PDF hoch oder schreiben Sie den Brief unter „Brief schreiben“ direkt im Portal.
- Prüfung abwarten: Wir prüfen jedes Dokument automatisch, unter anderem Seitenformat, Adressfeld und Freimachung. Fehlerhafte Briefe sind markiert und lassen sich korrigieren.
- Druck und Versand festlegen: Farbe, ein- oder beidseitiger Druck, Umschlag, Briefprodukt und auf Wunsch ein Versandtermin.
- Beauftragen: Legen Sie die Briefe „In den Warenkorb“, klicken Sie dort auf „Zur Kasse“ und dann auf „Kostenpflichtig bestellen“.
Danach stehen die Briefe unter „Beauftragte Briefe“. Dort sehen Sie den Status und können einen Brief stornieren, solange er noch nicht in Produktion ist.
Ja, über die Binect API. Das ist eine REST-Schnittstelle mit JSON: Ihre Software lädt Dokumente hoch, setzt Druck- und Versandoptionen, beauftragt den Versand und fragt Status, Preise und Guthaben ab.
Portal und API nutzen dasselbe Konto. Einen per API hochgeladenen Brief sehen Sie auch im Portal und können ihn dort weiterbearbeiten, und umgekehrt.
Produktbeschreibung, Swagger-UI zum Ausprobieren und die OpenAPI-Definition finden Sie auf der API-Seite. Für den Einstieg: Wie meldet sich meine Software an der API an? und Wie versende ich einen Brief über die API?
Einen aktuellen Browser mit eingeschaltetem JavaScript und Cookies. Eine Software müssen Sie nicht installieren.
- JavaScript ist Pflicht. Ohne JavaScript funktionieren Anmeldung, Hochladen, Vorschau, Versandoptionen und Bezahlung nicht. Wenn Sie einen Skript-Blocker wie NoScript oder uBlock Origin nutzen, geben Sie das Portal dort frei.
- Cookies braucht die Anmeldung. Ohne Sitzungs-Cookie beginnt jede Anfrage eine neue Sitzung, Sie bleiben also nicht angemeldet.
Briefvorlagen und Handbücher finden Sie unter Downloads.
Briefe erstellen und hochladen
Briefe laden Sie als pdf,ps hoch, Anhänge als pdf,rtf,txt,png,jpg,jpeg,bmp,gif,ps. Speichern Sie Dokumente aus Word oder LibreOffice vorher als PDF, dann bleibt das Layout erhalten.
- Eine Datei darf höchstens 20 MB groß sein.
- Für einen Serienbrief gilt eine eigene Grenze von 60 MB.
- Ein Brief darf bis zu 384 Seiten (192 Blatt) haben. Anhänge zählen mit.
Seitenformat, Adressfelder und freizuhaltende Bereiche beschreibt Welche Anforderungen muss mein Dokument erfüllen?
Ihr Brief muss im Format DIN A4 hochkant vorliegen, die Adressen müssen in den vorgesehenen Feldern stehen, und am linken Rand müssen die Bereiche für die maschinelle Verarbeitung frei bleiben. Am einfachsten nutzen Sie unsere Vorlagen für Word oder LibreOffice/OpenOffice und speichern das Ergebnis als PDF.
Das Schema zeigt die Bereiche bei Frankierung. Für die DV-Freimachung gelten engere Felder, siehe Was muss ich bei der DV-Freimachung beachten?
Die Bereiche im Einzelnen
- 1 Absenderfeld 85 × 7 mm · 20 / 45 mm Ihre Absenderadresse muss vollständig in diesem Feld liegen, damit sie im Sichtfenster des Umschlags sichtbar ist.
- 2 Empfängerfeld 91 × 38 mm · 19 / 52 mm Die Empfängeradresse muss vollständig in diesem Feld liegen. Ohne lesbare Adresse an dieser Stelle wird der Brief abgelehnt. Sie können 2 bis 9 Adresszeilen verwenden.
- 3 Sperrzonen Sendungs-ID und DataMatrix-Code 12 × 15 mm (DMC), 6 × 25 mm (Sendungs-ID) · 37 mm von der Unterkante Müssen frei von Text und Bildern bleiben. Hier werden Sendungs-ID und DataMatrix-Code für die Verarbeitung aufgetragen; Inhalt in diesen Bereichen wird automatisch geweißt.
Maße in Millimeter. Für die exakte Positionierung nutzen Sie unsere Adressvorlage.
Seitenformat: DIN A4 hochkant (21 × 29,7 cm). Lassen Sie einen Seitenrand frei; Text oder Bilder bis an die Blattkante meldet die Prüfung als Fehler.
Linker Rand: Halten Sie die markierten Bereiche frei. Dort drucken wir die Sendungs-ID und einen DataMatrix-Code für die Verarbeitung auf. Text oder Bilder in diesen Bereichen werden automatisch geweißt.
Adressfelder: Absender- und Empfängeradresse müssen vollständig in ihren Feldern liegen, damit sie im Fenster eines DIN-lang-Umschlags sichtbar sind. Wählen Sie die Schriftgröße der Absenderzeile so, dass sie ganz in ihr Feld passt. Eine Vorlage mit den Adressbereichen gibt es als PDF.
Empfängeradresse:
- 2 bis 9 Zeilen, bei DV-Freimachung höchstens 6
- keine Leerzeilen, eine Schriftart und -größe, keine Unterstreichung, Schattierung oder Umrandung
- Inland: in der letzten Zeile eine gültige fünfstellige Postleitzahl, keine Länderkennung
- Ausland: in der letzten Zeile der Ländername in Großbuchstaben, auf Deutsch, Englisch oder Französisch (z. B. SCHWEIZ, SWITZERLAND, SUISSE), keine ISO-Codes wie IT oder FR
Erlaubte Formate und Größen: Welche Dateiformate und Dateigrößen sind erlaubt?
Ja, außerhalb der Adressfelder und der freizuhaltenden Bereiche am linken Rand. Ein Bild im Adressfeld führt dazu, dass der Brief als fehlerhaft markiert wird.
Für ein gutes Druckergebnis empfehlen wir mindestens 300 dpi. Vermeiden Sie großflächige Grafiken mit Transparenz. Farbig gedruckt wird nur, wenn Sie den Farbtyp „Farbe“ wählen, sonst in Graustufen.
Ja, als pdf,rtf,txt,png,jpg,jpeg,bmp,gif,ps mit jeweils bis zu 20 MB. Bilder wandeln wir in PDF-Seiten um. Anhänge zählen zur Seitenzahl des Briefs.
Bei hochgeladenen Briefen markieren Sie den Brief unter „Briefe hochladen“ und wählen unter „Aktionen“ den Eintrag „Anhang hinzufügen / bearbeiten“. Unter „Brief schreiben“ fügen Sie Anhänge direkt im Editor hinzu.
Die Option „Anhang beginnt auf dem nächsten Blatt“ verhindert, dass ein Anhang bei beidseitigem Druck auf der Rückseite der vorherigen Seite beginnt. Ist die Seitenzahl davor ungerade, fügen wir dafür eine Leerseite ein; sie zählt zur Seitenzahl und wird mitberechnet. Diese Leerseite sehen Sie erst in der Ansicht unter „Beauftragte Briefe“.
Die Option ist voreingestellt. Unter „Mein Konto → Einstellungen“ legen Sie fest, ob sie beim Hinzufügen von Anhängen vorausgewählt ist. Diese Vorgabe gilt auch für Anhänge über die API, wenn dort newSheet nicht angegeben ist.
Ein Serienbrief ist eine einzige PDF- oder PostScript-Datei mit vielen Briefen, die wir automatisch in Einzelbriefe trennen. Klicken Sie unter „Briefe hochladen“ auf „Serienbriefe hochladen“ oder wählen Sie im Upload-Dialog unter „Art des Uploads“ den Eintrag „Serienbriefe“.
Unter „Trennung in Einzelbriefe nach“ legen Sie fest, wo ein neuer Brief beginnt:
- gleicher Seitenzahl pro Brief, wenn alle Briefe gleich lang sind
- folgendem Textmuster, wenn jede erste Seite einen Text enthält, der sonst nicht vorkommt (z. B. „Musterstadt, den“ aus der Datumszeile)
Die Datei darf bis zu 60 MB groß sein. Für eine zügige Verarbeitung empfehlen wir höchstens 500 Empfänger je Datei. Fehlerhafte Einzelbriefe löschen Sie nach der Prüfung gezielt, die übrigen bleiben versandbereit.
Ja, unter „Brief schreiben“. Sie geben Empfänger und Absender, Betreff und Brieftext ein, können eine Unterschrift als Bild einfügen und Anhänge hinzufügen. Unter „Vorschau“ sehen Sie den fertigen Brief.
Gespeichert wird der Brief erst mit „In den Warenkorb“. Bis dahin hält das Portal Ihre Eingaben nur in der laufenden Sitzung; „Brief speichern“ lädt den Brief als PDF herunter. Bis zur Bezahlung ändern Sie den Brief im Warenkorb über „Brief bearbeiten“.
Fehlerhafte Briefe bleiben unter „Briefe hochladen“ und sind mit einem Ausrufezeichen markiert. Ein Klick darauf zeigt die Fehlermeldung oder öffnet das Fenster „Fehlerhafte Briefe prüfen“ mit einem Vorschaubild, auf dem die beanstandete Stelle markiert ist.
Häufige Gründe:
- Adresse nicht im Adressfeld, unvollständig oder ohne gültige Postleitzahl bzw. Länderangabe
- Text oder Bild in den freizuhaltenden Bereichen oder im Seitenrand
- Seite nicht im Format DIN A4 hochkant
- Datei verschlüsselt, beschädigt oder in einem nicht erlaubten Format
Im Fenster „Fehlerhafte Briefe prüfen“ gibt es je nach Fall diese Korrekturen:
- Brief neu positionieren: Sie verschieben und skalieren die erste Seite, bis die Adresse im markierten Feld liegt. Danach prüfen wir erneut. Möglich bei Einzelbriefen mit genau einem korrigierbaren Fehler.
- Deckblatt verwenden: Sie gestalten ein neues, korrekt adressiertes erstes Blatt; Ihr Dokument wird zum Anhang. Nur bei Einzelbriefen.
- Fehlerhafte Briefe löschen: Bei einem Serienbrief entfernen Sie nur die fehlerhaften Einzelbriefe, die übrigen bleiben versandbereit.
Seiten im Querformat sowie verschlüsselte oder beschädigte Dateien lassen sich im Portal nicht korrigieren. Passen Sie das Dokument an und laden Sie es neu hoch. Die Vorgaben stehen unter Welche Anforderungen muss mein Dokument erfüllen?
Ja. Farbe, Druckseiten und Umschlag wählen Sie im Formular „Druck & Versand“: im Upload-Dialog und später für markierte Briefe über die Aktion „Druck & Versand“. Eine Vorbelegung für neue Briefe legen Sie unter „Mein Konto“ in den „Versand-Standardeinstellungen“ fest. Ändern lassen sich die Optionen bis zur Bezahlung.
- Farbtyp: „Schwarz-Weiß“ druckt in Graustufen, „Farbe“ farbig gegen Aufpreis.
- Plextyp: „Einseitig“ oder „Beidseitig“. Beidseitig spart Blätter und kann das Porto senken. Würde ein Dokument einseitig mehr als 192 Blatt ergeben, steht „Einseitig“ nicht zur Wahl.
- Umschlag: „DIN lang mit Fenster“ (gefaltet; bei vielen Seiten wählen wir automatisch einen größeren Umschlag) oder „C4 mit Fenster“ (ungefaltet, meist teurer).
Gedruckt wird auf ultraweißem DIN-A4-Papier mit 80 g/m². Die Preise stehen in der Preisliste.
Freimachung und Briefprodukte
In der Regel nichts: Die Voreinstellung „Freimachung nicht festgelegt“ prüft Ihr Dokument zuerst auf DV-Freimachung und nimmt die Standard-Freimachung, wenn das Dokument dafür nicht geeignet ist.
- Freimachung nicht festgelegt: bevorzugt DV-Freimachung, sonst Standard-Freimachung.
- Standard-Freimachung: Der Brief wird klassisch frankiert.
- DV-Freimachung: Das Porto wird als DataMatrix-Freimachungsvermerk auf den Brief gedruckt. Das Dokument muss dafür eine Fläche freihalten, siehe Was muss ich bei der DV-Freimachung beachten?
Sie stellen die Freimachung beim Hochladen oder Schreiben ein und ändern sie später über „Druck & Versand“ bzw. „Versandoptionen bearbeiten“. Eine Vorgabe für neue Briefe hinterlegen Sie unter „Mein Konto“ in den „Versand-Standardeinstellungen“.
Das Symbol in den Brieflisten zeigt das Ergebnis der Prüfung: Briefmarke für Frankierung, DataMatrix-Symbol für DV-Freimachung. Vor der Prüfung steht dort kein Symbol. Premiumadress setzt die DV-Freimachung voraus.
Bei der DV-Freimachung drucken wir das Porto als DataMatrix-Vermerk auf den Brief. Dafür muss im Dokument eine Sperrzone frei bleiben. Außerdem sind die Adressfelder enger, und die Empfängeradresse darf höchstens 6 Zeilen haben.
Die Bereiche im Einzelnen
- 1 Absenderfeld 85 × 6 mm · 20 / 45 mm Ihre Absenderadresse muss vollständig in diesem Feld liegen, damit sie im Sichtfenster des Umschlags sichtbar ist.
- 2 Empfängerfeld 85,5 × 22 mm · 19,5 / 68 mm Die Empfängeradresse muss vollständig in diesem Feld liegen. Ohne lesbare Adresse an dieser Stelle wird der Brief abgelehnt. Sie können 2 bis 6 Adresszeilen verwenden.
- 3 Sperrzone Freimachungsvermerk 85 × 17 mm · 20 / 51 mm Muss frei von Text und Bildern bleiben – hier wird der Freimachungsvermerk aufgebracht. Liegt hier Inhalt, ist Ihr Dokument nicht DV-konform und wird mit Standard-Freimachung versendet.
- 4 Sperrzonen Sendungs-ID und DataMatrix-Code 13 × 15 mm (DMC), 6 × 25 mm (Sendungs-ID) · 37 mm von der Unterkante Müssen frei von Text und Bildern bleiben. Hier werden Sendungs-ID und DataMatrix-Code für die Verarbeitung aufgetragen; Inhalt in diesen Bereichen wird automatisch geweißt.
Maße in Millimeter. Für die exakte Positionierung nutzen Sie unsere Adressvorlage.
Ob ein Brief DV-freigemacht wird, entscheidet die Dokumentprüfung:
- Bei „Freimachung nicht festgelegt“ wird der Brief mit Standard-Freimachung versendet, wenn in der Sperrzone Text oder Bilder liegen.
- Bei „DV-Freimachung“ prüfen wir nur auf DV-Freimachung; das Ausweichen auf die Standard-Freimachung entfällt.
Stellen Sie einen bereits geprüften Brief auf DV-Freimachung um, prüfen wir ihn erneut. Die übrigen Anforderungen stehen unter Welche Anforderungen muss mein Dokument erfüllen?
Ja. Wählen Sie beim Hochladen oder später über „Versandoptionen bearbeiten“ unter „Briefprodukt“ eine der Varianten:
- Einschreiben
- Einschreiben Einwurf (nur im Inland)
Bei Auslandsbriefen setzen wir automatisch „Einschreiben International“. Eine Freischaltung brauchen Sie nicht. Wird Ihr Brief in Österreich produziert, ist kein Einschreiben möglich.
Den Preis berechnet der Preiskalkulator. Wie Sie ein Einschreiben verfolgen, steht unter Wie verfolge ich ein Einschreiben?
Versand, Termin und Storno
Wir liefern an Werktagen mehrmals täglich ein, jeweils um 14:30 Uhr (Montag bis Freitag). Was bis zu einem dieser Zeitpunkte beauftragt ist, wird mit dieser Einlieferung produziert und an die Deutsche Post oder einen anderen Zustelldienstleister übergeben. Briefe, die vor der letzten Einlieferung eines Werktags beauftragt sind, gehen in der Regel noch am selben Tag in den Versand.
Briefe mit Versandtermin warten bis zum gewählten Tag. Wie lange die Zustellung danach dauert, liegt beim Zustelldienstleister.
Ja. Mit einem Versandtermin beauftragen Sie den Brief jetzt; produziert und versendet wird er erst an dem gewählten Tag. Ohne Termin geht er mit der nächsten Einlieferung hinaus.
Zur Wahl stehen:
- Kein Versandtermin: Versand so bald wie möglich.
- Festes Datum: ein Werktag zwischen morgen und in 30 Tagen. Eine Uhrzeit lässt sich nicht wählen.
- Wochentag: Montag bis Freitag. Beim Hochladen bzw. Speichern legen wir daraus das Datum fest, und zwar den nächsten passenden Tag nach heute. Wählen Sie an einem Montag „Montag“, ist das der Montag der folgenden Woche.
Den Termin setzen Sie beim Hochladen, unter „Brief schreiben“ und über „Versandoptionen bearbeiten“. Briefe mit Termin tragen in den Listen ein Kalender-Symbol; der Tooltip nennt den Versandtag. Einen Wochentag als Vorgabe für alle neuen Briefe hinterlegen Sie unter „Mein Konto“ in den „Versand-Standardeinstellungen“.
Ja, solange der Brief noch nicht beauftragt ist: unter „Briefe hochladen“ oder im Warenkorb über „Versandoptionen bearbeiten“. Nach der Beauftragung lässt sich der Termin nicht mehr ändern.
Einen beauftragten Brief können Sie stornieren, solange er noch nicht in Produktion ist, und danach mit neuem Termin erneut hochladen, siehe Kann ich einen Brief stornieren?
Ja, solange er noch nicht in Produktion ist, also im Status „Druckvorbereitung“. Unter „Beauftragte Briefe“ stornieren Sie einzelne Briefe über „Brief stornieren“ in der Zeile oder mehrere markierte Briefe über die Aktion „Stornieren“. Oberhalb der Liste steht, bis wann die nächste Stornierung möglich ist.
Ob die Stornierung gelingt, bestätigt die Produktion. Hat sie den Brief schon übernommen, erhalten Sie eine Fehlermeldung, und es wird nichts gutgeschrieben. Nach einer erfolgreichen Stornierung zeigt der Brief „Storniert“, und der Betrag wird gutgeschrieben.
Status und Sendungsverfolgung
- Druckvorbereitung: Der Brief wartet auf die nächste Einlieferung oder seinen Versandtermin. Er lässt sich noch stornieren.
- In Produktion: Der Brief wird gedruckt und kuvertiert.
- Versendet: Der Brief ist an den Zustelldienstleister übergeben. Für Standardbriefe ist das der letzte Status; ihre Zustellung wird nicht verfolgt.
- Zugestellt bzw. Zurückgelaufen: nur bei Einschreiben, siehe Wie verfolge ich ein Einschreiben?
- Storniert: Sie haben den Brief storniert.
- Fehlerhaft: Bei der Produktion ist ein Fehler aufgetreten. Wenden Sie sich an unseren Kundenservice.
Status ändern sich nicht in Echtzeit, sondern mit einer gewissen Verzögerung. Nach 10 Tagen verschwinden Briefe aus der Liste; für eine dauerhafte Übersicht nutzen Sie die Monatsreports, siehe Wie bekomme ich eine Auswertung meiner Sendungen?
Für Einschreiben, Einschreiben Einwurf und Einschreiben International erhalten Sie eine Tracking-ID der Deutschen Post und einen Zustellstatus.
- Tracking-ID: Sie liegt vor, sobald der Brief versendet ist, und wird einmal täglich nachgetragen. Bis dahin ist das Feld leer.
- Zustellstatus: Wir fragen ihn einmal täglich bei der Deutschen Post ab. Meldet sie die Zustellung, wechselt der Brief auf „Zugestellt“, bei einer Rücksendung auf „Zurückgelaufen“. Bis dahin bleibt er „Versendet“.
Im Portal steht die Tracking-ID unter „Beauftragte Briefe“ am Brief und ist mit der Sendungsverfolgung der Deutschen Post verlinkt; dort sehen Sie die einzelnen Zustellereignisse. Bei uns sehen Sie nur den Status, kein Zustelldatum und keine Ereignisliste. Die Tracking-ID steht auch im CSV-Export und im Monatsreport.
Über die API liefert GET /status die Codes 8 (zugestellt) und 9 (zurückgelaufen), GET /regmails die Tracking-ID samt Link.
Der Status gibt die Meldung der Deutschen Post wieder. Er unterscheidet nicht zwischen Einwurf in den Briefkasten und Übergabe an den Empfänger.
Kosten und Bezahlung
Das hängt von Seitenzahl, Farbe, Druckseiten, Umschlag, Briefprodukt und Ziel ab. Alle Preise stehen in der Preisliste; dort berechnet der Kalkulator auch den Preis für einen bestimmten Brief. Die Preisliste nennt Nettopreise, in Klammern brutto.
Die Preise umfassen Druck, Kuvertierung, Porto und Einlieferung. Registrierung und Nutzung des Portals kosten nichts, und auch das Hochladen und Prüfen von Briefen ist kostenlos. Berechnet wird erst die Beauftragung.
Bei der Beauftragung im Warenkorb, entweder direkt oder mit Ihrem Guthaben. Zur Wahl stehen PayPal, Kreditkarte und Sofortüberweisung. Mit Guthaben wird der Betrag sofort bei der Beauftragung verrechnet.
Ist für Ihr Konto die Zahlung auf Rechnung freigeschaltet, entfällt die Auswahl; siehe Kann ich auf Rechnung zahlen? Mitarbeiter wählen keine Bezahlmethode, sie nutzen das Guthaben bzw. die Rechnungszahlung des Hauptkontos.
Zu Beginn jedes Monats erhalten Sie in der Regel eine Rechnung über die Leistungen des Vormonats. Als Hauptkonto finden Sie Ihre Rechnungen im Konto-Menü unter „Rechnung“ als PDF. Unter „Mein Konto“ können Sie sich über neue Rechnungen per E-Mail benachrichtigen lassen und Rechnungen an eine andere E-Mail-Adresse senden lassen.
Im Konto-Menü unter „Guthaben“: Betrag und Bezahlmethode wählen und auf „Guthaben aufladen“ klicken. Zur Wahl stehen PayPal, Kreditkarte und Sofortüberweisung. Nach der Zahlung wird der Betrag gutgeschrieben und im Portal bestätigt.
- Welche Beträge möglich sind, zeigt die Auswahlliste. Ein eventuelles Monatslimit nennt der Tooltip an Ihrem Guthabenstand. Für höhere Beträge wenden Sie sich an unseren Kundenservice.
- Eine Kreditkarte können Sie bei einer Zahlung speichern und unter „Mein Konto“ wieder löschen.
- Bestätigt der Zahlungsdienst eine Zahlung verzögert, zeigt das Portal einen Hinweis. Zahlen Sie dann nicht ein zweites Mal.
- Mitarbeiter können kein Guthaben aufladen; das übernimmt das Hauptkonto.
Ja, wenn die Rechnungszahlung für Ihr Konto freigeschaltet ist. Beantragen Sie sie unter „Mein Konto“ im Abschnitt „Zahlungsart“ mit „Rechnungszahlung beantragen“. Die Schaltfläche ist aktiv, sobald Ihr Konto die dort genannte Bedingung erfüllt; maßgeblich ist Ihr Monatsumsatz. Wir prüfen den Antrag und informieren Sie per E-Mail.
Als Rechnungskunde wählen Sie im Warenkorb keine Bezahlmethode mehr; Ihre Briefe werden bis zu Ihrem Kreditlimit beauftragt. Unter „Mein Konto“ sehen Sie Ihr Monatslimit und den noch verfügbaren Betrag. Ist das Limit ausgeschöpft, ist keine weitere Beauftragung möglich; wenden Sie sich dann an unseren Kundenservice.
Beim Wechsel von Guthaben auf Rechnung erhalten Sie zum Monatsende zusätzlich eine Abschlussrechnung für die mit Guthaben beauftragten Leistungen.
Konto und Mitarbeiter
Ja. Als Hauptkonto laden Sie bis zu 10 Mitarbeiter ein. Jeder Mitarbeiter hat ein eigenes Login und arbeitet mit dem Guthaben bzw. der Rechnungszahlung Ihres Kontos.
So laden Sie einen Mitarbeiter ein: Konto-Menü → „Mitarbeiter anmelden“, E-Mail-Adresse eingeben und „Einladung senden“. Die Adresse darf noch nicht bei Binect registriert sein. Die Einladung bestätigen Sie mit Ihrem Passwort, bei eingeschalteter Zwei-Faktor-Authentifizierung zusätzlich mit einem Code.
Mitarbeiter haben ein Dashboard mit ihren eigenen Briefen, eigene API-Keys und eigene Sicherheitseinstellungen. Reports, Guthaben, Rechnungen und die Mitarbeiterverwaltung bleiben dem Hauptkonto vorbehalten. Unter „Meine Mitarbeiter“ entfernen Sie einen Mitarbeiter; dabei wird sein Login gelöscht. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung können Sie für Mitarbeiter verbindlich machen, siehe Kann ich die 2FA für meine Mitarbeiter verbindlich machen?
Über das Dashboard, den Monatsreport und den CSV-Export.
- Dashboard (Konto-Menü): Sendungen und Kosten (brutto) je Woche, Monat, Quartal oder Jahr im Vergleich zur Vorperiode, aufgeteilt unter anderem nach Farbe, Druckseiten, Inland/Ausland, Briefprodukt und Einschreiben. Die Zahlen lassen sich als CSV laden. Mitarbeiter sehen hier nur ihre eigenen Briefe.
- Reports (Konto-Menü, nur Hauptkonto): ein Monatsreport als CSV mit einer Zeile je Brief, auch für inzwischen gelöschte Aufträge. Sie können ihn jeden Monat automatisch im Portal bereitstellen und per E-Mail an Ihre Kontoadresse senden lassen. Den Report des Vormonats erzeugen Sie dort auch sofort. Automatisch erzeugte Reports bewahren wir etwa ein Jahr auf.
- CSV-Export unter „Beauftragte Briefe“: exportiert die aktuell gefilterte Liste, etwa nach Zeitraum, Status, Produkt oder Kundennummer.
Weil Briefe nach 10 Tagen aus „Beauftragte Briefe“ verschwinden, ist der Monatsreport die dauerhafte Auswertung.
Klicken Sie auf der Anmeldeseite auf „Passwort vergessen?“, geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und lösen Sie die Sicherheitsprüfung. Sie erhalten eine E-Mail mit einem Link, der 64 Stunden gilt; darüber vergeben Sie ein neues Passwort. Ist der Link abgelaufen, fordern Sie einen neuen an. Pro Stunde verschicken wir höchstens drei solcher E-Mails.
Angemeldet ändern Sie Ihr Passwort im Konto-Menü unter „Passwort ändern“. Bei eingeschalteter Zwei-Faktor-Authentifizierung bestätigen Sie die Änderung mit einem Code. Nach einer Änderung melden wir alle anderen Sitzungen ab.
Ein neues Passwort braucht:
- mindestens 12 Zeichen
- mindestens einen Großbuchstaben und einen Kleinbuchstaben
- mindestens eine Ziffer
- mindestens ein Sonderzeichen, z. B.
! @ # $ & * ? - _ +
Leerzeichen und Anführungszeichen sind nicht erlaubt. Ältere Passwörter, die diese Regeln nicht erfüllen, funktionieren weiter; nach der Anmeldung empfehlen wir dann eine Änderung.
Im Konto-Menü unter „Konto kündigen“. Sie bestätigen die Kündigung mit Ihrem Passwort und, wenn eingeschaltet, mit einem Code der Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Ein Restguthaben zahlen wir auf Wunsch auf ein Bankkonto aus, das Sie mit IBAN und BIC angeben; Sie können auch darauf verzichten. Ob für die Auszahlung eine Bearbeitungsgebühr anfällt, steht im Kündigungsformular. Aktionsguthaben wird nicht ausgezahlt.
Nach der Kündigung wird Ihr Konto deaktiviert und im Folgemonat gelöscht. Die letzte Rechnung erhalten Sie zum Monatsende. Wir bestätigen die Kündigung per E-Mail.
Sicherheit und Datenschutz
Alle Daten übertragen wir verschlüsselt über HTTPS. Unsere Portalserver lassen nur TLS 1.2 und TLS 1.3 zu; ältere Protokolle sind abgeschaltet.
Ob die Verbindung verschlüsselt ist, sehen Sie in der Adressleiste am Schloss-Symbol und an „https“. Zeigt Ihr Browser eine Warnung zum Zertifikat, brechen Sie den Vorgang ab und wenden Sie sich an unseren Kundenservice.
Wir verarbeiten Ihre Briefe nur, um sie zu drucken und zuzustellen. Inhalte werten wir nicht für Werbezwecke aus. Einsicht nehmen wir nur, soweit das für die Qualitätsprüfung und eine korrekte Zustellung nötig ist. Einzelheiten regelt unsere Datenschutzerklärung.
- Nach 10 Tagen blenden wir versendete Briefe aus Ihrer Übersicht aus.
- Nach 31 Tagen löschen wir das Dokument samt Anhängen endgültig. Bis dahin nutzen wir es nur noch für Support und Reklamationen.
- Einschreiben bleiben stehen, bis ihr Zustellstatus feststeht.
Auftrags- und Rechnungsdaten bewahren wir aus steuer- und handelsrechtlichen Gründen 10 Jahre auf. Der Briefinhalt gehört nicht dazu.
Auf der Seite Sicherheit im Konto-Menü mit „2FA einrichten“. Danach fragen wir bei jeder Anmeldung im Portal nach dem Passwort einen sechsstelligen Code ab, den eine Authenticator-App alle 30 Sekunden neu erzeugt. Wer nur Ihr Passwort kennt, kommt dann nicht in Ihr Konto. Die 2FA ist freiwillig, wir empfehlen sie aber.
Sie brauchen eine Authenticator-App, etwa Google Authenticator, Microsoft Authenticator oder FreeOTP. Die Einrichtung hat vier Schritte:
- Passwort bestätigen.
- App verbinden: QR-Code scannen, auf dem Telefon „In der Authenticator-App öffnen“ tippen oder den angezeigten Schlüssel eingeben.
- Den Code eingeben, den die App anzeigt.
- Backup-Codes sichern. Wir zeigen sie nur dieses eine Mal.
Beim Einrichten melden wir alle anderen Sitzungen ab. Auf einem eigenen Gerät können Sie bei der Anmeldung „Diesem Browser 30 Tage vertrauen“ wählen; dann fragen wir dort 30 Tage lang keinen Code ab, solange Sie sich aus einem bekannten Land anmelden. Wählen Sie das nicht auf fremden oder gemeinsam genutzten Geräten.
Abschalten lässt sich die 2FA auf derselben Seite mit Passwort und Code. Dabei enden alle anderen Sitzungen, und gemerkte Browser verlieren ihr Vertrauen.
Ja. Auf der Seite Sicherheit klicken Sie in der Karte „Mitarbeiter“ auf „Pflicht einschalten“. Voraussetzung ist, dass Sie die 2FA für Ihr eigenes Login eingerichtet haben; Sie bestätigen mit Passwort und Code.
Mitarbeiter ohne 2FA werden sofort abgemeldet und bei der nächsten Anmeldung durch die Einrichtung geführt. Richtet ein Mitarbeiter die 2FA ein, erhalten Sie eine E-Mail. In derselben Karte setzen Sie die 2FA eines Mitarbeiters zurück, etwa nach dem Verlust seines Telefons, und beenden seine Sitzungen.
Backup-Codes ersetzen den Code aus der App, wenn Ihr Telefon nicht greifbar oder verloren ist. Bei der Einrichtung der 2FA erhalten Sie zehn Codes im Format XXXXX-XXXXX. Wir zeigen sie nur einmal an. Speichern, drucken oder notieren Sie sie und bewahren Sie sie getrennt vom Telefon auf.
Bei der Anmeldung wählen Sie „Backup-Code verwenden“ und geben einen Code ein; Bindestrich sowie Groß- und Kleinschreibung spielen keine Rolle. Auch Bestätigungen, etwa beim Ändern des Passworts, nehmen einen Backup-Code an. Jeder Code gilt einmal. Nach jeder Verwendung schicken wir Ihnen eine E-Mail mit der Zahl der übrigen Codes.
Neue Codes erzeugen Sie auf der Seite Sicherheit mit „Backup-Codes neu erzeugen“ (Passwort und Code). Die bisherigen Codes werden dabei ungültig. Sind nur noch wenige übrig, weist die Seite darauf hin.
Mit Backup-Code: Melden Sie sich mit Ihrem Passwort an, wählen Sie „Backup-Code verwenden“ und geben Sie einen Code ein. Schalten Sie danach auf der Seite Sicherheit die 2FA ab (Passwort und ein weiterer Backup-Code) und richten Sie sie mit dem neuen Telefon neu ein.
Als Mitarbeiter: Bitten Sie Ihr Hauptkonto, Ihre 2FA auf seiner Seite „Sicherheit“ zurückzusetzen. Das geht, wenn das Hauptkonto selbst die 2FA nutzt; sonst hilft unser Kundenservice.
Ohne Telefon und ohne Backup-Codes: Wenden Sie sich an unseren Kundenservice. Wir prüfen Ihre Identität, zum Beispiel per Rückruf, und entfernen dann die 2FA. Sie erhalten darüber eine E-Mail. „Passwort vergessen?“ allein entfernt die 2FA nicht.
Nach mehreren falschen Codes sperren wir die Code-Eingabe vorübergehend, nach mehr als 20 Fehlversuchen in 24 Stunden dauerhaft. Eine dauerhafte Sperre heben „Passwort vergessen?“ oder unser Kundenservice auf.
Wir fragen Sie nie nach Ihrem Passwort, einem Code oder einem Backup-Code, weder per E-Mail noch am Telefon.
Wir informieren Sie über auffällige Anmeldungen mit Ihrem Login:
- Anderes Land: weder das Land Ihrer Anschrift noch eines, das Sie als vertrauenswürdig markiert haben. Diese E-Mail lässt sich nicht abschalten und kommt höchstens einmal pro Land und Tag.
- Neues Gerät: ein Browser, den wir für Ihr Login noch nicht kennen, etwa nach dem Löschen der Cookies oder in einem privaten Fenster. Diese E-Mail können Sie abschalten.
Die E-Mail nennt ungefähre Region, Zeitpunkt und Gerät, aber nie eine IP-Adresse. Außerdem schreiben wir Ihnen bei vielen falschen Passwörtern, bei einer Sperre der Code-Eingabe und bei Änderungen an der Sicherheit Ihres Kontos, etwa am Passwort oder an der 2FA.
Waren Sie das selbst, ist nichts zu tun. Melden Sie sich öfter aus einem anderen Land an, markieren Sie es auf der Seite Sicherheit unter „Vertrauenswürdige Länder“. Die E-Mail zu neuen Geräten schalten Sie dort unter „Benachrichtigungen“ ab.
Waren Sie es nicht, melden Sie sich an, beenden Sie unter „Aktive Sitzungen“ die fremde Sitzung, ändern Sie Ihr Passwort und richten Sie die 2FA ein.
Auf der Seite Sicherheit zeigt die Karte „Aktive Sitzungen“ jede offene Sitzung mit Gerät, ungefährer Region, Beginn und letzter Aktivität. Ihre aktuelle Sitzung ist als „Diese Sitzung“ markiert. Andere Sitzungen beenden Sie einzeln mit „Beenden“ oder gemeinsam mit „Alle anderen beenden“. Auf dem betroffenen Gerät ist die Sitzung nach spätestens etwa 30 Sekunden abgemeldet.
Derzeit sind bis zu zehn Sitzungen gleichzeitig möglich; bei einer weiteren Anmeldung beenden wir die am längsten unbenutzte. Eine Passwortänderung und das Ein- oder Ausschalten der 2FA melden alle anderen Sitzungen ab.
Unter „Gemerkte Geräte“ nehmen Sie einem Browser das 30-Tage-Vertrauen („Nicht mehr vertrauen“). Der „Anmeldeverlauf“ zeigt Anmeldungen, Fehlversuche und Sicherheitsänderungen der letzten 90 Tage.
Nein. Die 2FA schützt die Anmeldung im Portal. REST-API und SOAP-Schnittstelle werden von Programmen genutzt und fragen keinen Code ab.
Schützen Sie die REST-API stattdessen mit API-Keys: Legen Sie unter API-Keys einen Key für Ihre Software an und stellen Sie die Anmeldung an der REST-API auf „Nur mit API-Key“. Dann nimmt die REST-API Ihr Passwort nicht mehr an. Portal und SOAP-Schnittstelle arbeiten weiter mit dem Passwort.
Das Anlegen und Reaktivieren von API-Keys bestätigen Sie mit Passwort und, bei eingeschalteter 2FA, mit einem Code.
Erste Schritte
Ja, über die Binect API. Das ist eine REST-Schnittstelle mit JSON: Ihre Software lädt Dokumente hoch, setzt Druck- und Versandoptionen, beauftragt den Versand und fragt Status, Preise und Guthaben ab.
Portal und API nutzen dasselbe Konto. Einen per API hochgeladenen Brief sehen Sie auch im Portal und können ihn dort weiterbearbeiten, und umgekehrt.
Produktbeschreibung, Swagger-UI zum Ausprobieren und die OpenAPI-Definition finden Sie auf der API-Seite. Für den Einstieg: Wie meldet sich meine Software an der API an? und Wie versende ich einen Brief über die API?
Ja. Die Testumgebung ist kostenlos und simuliert den Versand: Es wird nichts gedruckt oder verschickt. Sie hat eine eigene Benutzerverwaltung; legen Sie dort ein eigenes Konto an.
- Produktion:
https://app.binect.de/binectapi/v1 - Test:
https://test-app.binect.de/binectapi/v1
Anfragen und Antworten verhalten sich wie in der Produktion. Die Testumgebung kann allerdings schon einen neueren Softwarestand haben.
- API-Seite: Auf der API-Seite öffnen Sie die Swagger-UI, in der Sie jeden Endpunkt im Browser ausprobieren können, und laden die OpenAPI-Definition als JSON herunter.
- Downloads: Unter Downloads stehen im Bereich „API & Entwicklerressourcen“ die OpenAPI-Definition auf Deutsch und Englisch, das Handbuch zur REST-API und Beispielskripte für Bash, Python und JavaScript.
- Fehlercodes: Alle Codes mit deutscher und englischer Beschreibung liefert
/binectapi/error-codes.jsonauf demselben Server.
Das FAQ beantwortet häufige Fragen. Verbindlich sind die OpenAPI-Definition und die Beschreibung in der Swagger-UI.
Anmeldung und API-Keys
Jede Anfrage meldet sich selbst an; Sitzungen oder Tokens gibt es nicht. Nutzen Sie je Anfrage genau einen dieser Wege:
- API-Key (empfohlen): Header
Authorization: Bearer bnct_…oderX-API-Key: bnct_… - E-Mail und Passwort: HTTP Basic Authentication
curl -H "Authorization: Bearer $BINECT_API_KEY" \
https://app.binect.de/binectapi/v1/accounts/authenticationMit GET /accounts/authentication prüfen Sie, wie eine Anfrage angemeldet wurde. Mehrere Anmeldungen in einer Anfrage beantwortet die API mit 400 (Fehlercode 44015). Übergeben Sie einen Key nie in der URL.
Wiederholt falsche Passwörter bremsen wir: Die API antwortet dann mit 429 und nennt im Header Retry-After die Wartezeit. Anmeldungen mit API-Key sind davon nicht betroffen.
Im Portal unter API-Keys im Konto-Menü. Über die API selbst lassen sich keine Keys anlegen oder verwalten.
Beim Anlegen legen Sie fest:
- einen Namen (1 bis 64 Zeichen, ohne Punkt)
- das Recht „Voll“ oder „Nur lesen“
- die Gültigkeit und bei Bedarf eine IP-Freigabe
Sie bestätigen mit Ihrem Passwort, bei eingeschalteter 2FA zusätzlich mit einem Code oder Backup-Code. Der Key wird nur dieses eine Mal angezeigt. Wir speichern ihn nicht und können ihn nicht wiederherstellen. Legen Sie ihn sofort im Schlüsselspeicher Ihrer Anwendung ab, nicht im Quelltext oder in Tickets.
Jedes Login hat eigene Keys, auch jeder Mitarbeiter. Je Login sind bis zu 10 Keys möglich; deaktivierte und abgelaufene zählen mit. Mit dem ersten Key stellt das Portal die Anmeldung an der REST-API auf „Passwort und API-Key“ um.
- Recht: „Voll“ erlaubt alles, was Ihr Login über die API darf. „Nur lesen“ erlaubt nur Abfragen; Hochladen, Versenden oder Ändern beantwortet die API mit 403 (Fehlercode 44033).
- Gültig für: 30 Tage, 90 Tage, 1 Jahr, bis zu einem Datum (höchstens 3 Jahre) oder unbefristet. Vor dem Ablauf erinnern wir Sie per E-Mail, zu bis zu drei Zeitpunkten, die Sie wählen. Einen abgelaufenen Key weist die API mit 401 (44014) ab.
- IP-Freigabe: optional bis zu 20 IPv4- oder IPv6-Adressen bzw. -Bereiche. Anfragen von anderen Adressen weist die API mit 403 (44032) ab. Ohne Eintrag gilt der Key für alle Adressen.
Vergeben Sie je Anwendung einen eigenen Key mit so wenig Rechten wie nötig. Dann können Sie einen Key gezielt sperren, ohne andere Anwendungen zu stören.
Ja. Unter API-Keys wählen Sie im Bereich „Anmeldung an der REST-API“:
- Nur mit Passwort
- Passwort und API-Key
- Nur mit API-Key: Die REST-API nimmt Ihr Passwort nicht mehr an (403, Fehlercode 44034).
„Nur mit API-Key“ setzt einen aktiven Key voraus. Solange dieser Modus gilt, lässt sich der letzte aktive Key nicht deaktivieren. Die Einstellung betrifft nur die REST-API; Portal und SOAP-Schnittstelle nehmen das Passwort weiter an. Änderungen wirken nach spätestens etwa einer Minute.
Unter API-Keys hat jeder Key die Aktionen „Umbenennen“, „Deaktivieren“, „Reaktivieren“ und „Löschen“. Einen deaktivierten Key weist die API mit 401 (Fehlercode 44013) ab; Sie können ihn später wieder einschalten. Ein gelöschter Key ist endgültig weg. Das Reaktivieren bestätigen Sie mit Passwort und gegebenenfalls Code.
Zu jedem Key sehen Sie unter anderem, wann und von welcher IP-Adresse er zuletzt benutzt wurde und warum er zuletzt abgewiesen wurde. So erkennen Sie, ob ein Key noch gebraucht wird.
Als Hauptkonto sehen Sie dort auch die Keys Ihrer Mitarbeiter und können sie einzeln oder alle sperren. Der Mitarbeiter erhält dazu eine E-Mail; gesperrte Keys weist die API mit 403 (44036) ab.
Deaktivieren Sie den Key sofort unter API-Keys. Wissen Sie nicht, welcher Key betroffen ist, nutzen Sie im Bereich „Notfall“ die Schaltfläche „Alle API-Keys deaktivieren“. Die Keys bleiben erhalten, und Sie können sie einzeln wieder reaktivieren. Anfragen mit deaktivierten Keys werden innerhalb etwa einer Minute abgewiesen.
Danach:
- Legen Sie einen neuen Key an und tragen Sie ihn in Ihrer Anwendung ein.
- Löschen Sie den betroffenen Key.
- Prüfen Sie unter „Beauftragte Briefe“ und in der Key-Liste, ob er unberechtigt benutzt wurde.
- Schränken Sie neue Keys mit „Nur lesen“, kurzer Gültigkeit oder IP-Freigabe ein, wo es geht.
Eine Änderung Ihres Passworts macht API-Keys nicht ungültig. Bei Fragen hilft unser Kundenservice.
Nein. Die 2FA schützt die Anmeldung im Portal. REST-API und SOAP-Schnittstelle werden von Programmen genutzt und fragen keinen Code ab.
Schützen Sie die REST-API stattdessen mit API-Keys: Legen Sie unter API-Keys einen Key für Ihre Software an und stellen Sie die Anmeldung an der REST-API auf „Nur mit API-Key“. Dann nimmt die REST-API Ihr Passwort nicht mehr an. Portal und SOAP-Schnittstelle arbeiten weiter mit dem Passwort.
Das Anlegen und Reaktivieren von API-Keys bestätigen Sie mit Passwort und, bei eingeschalteter 2FA, mit einem Code.
Briefe über die API versenden
In einem oder in zwei Schritten:
- Ein Schritt:
POST /sendings/documentlädt das Dokument hoch, prüft es und beauftragt den Versand. - Zwei Schritte:
POST /documentslädt hoch und prüft. Ist das Dokument versandbereit (Status 2), beauftragen Sie es mitPOST /sendings/{documentID}, mehrere auf einmal mitPOST /sendings.
Das Dokument übergeben Sie Base64-kodiert, am besten als PDF (empfohlen PDF/A-2b), alternativ als PostScript. Mit responseFormat FULL (Voreinstellung) wartet die Antwort auf das Prüfergebnis, mit SHORT kommt sie sofort, und die Prüfung läuft danach. Druck- und Versandoptionen geben Sie gleich mit, siehe Welche Druck- und Versandoptionen kann ich setzen?
Per API hochgeladene Briefe sehen Sie auch im Portal. Vor dem ersten produktiven Versand empfehlen wir die Testumgebung.
Die Optionen stehen im Schema Options, unter anderem:
color: farbig oder schwarz-weißsimplex: einseitig oder beidseitigenvelope:DINLANGoderC4franking:UNSPECIFIED,STANDARD_FRANKINGoderDV_FRANKING, siehe Frankierung oder DV-Freimachung – was wähle ich?product:NORMAL,REGMAIL(Einschreiben),REGMAIL_DROP(Einschreiben Einwurf),REGMAIL_INTERNATIONAL,PREMIUMADRESS_BASIS,PREMIUMADRESS_REPORTshippingDate: Versandtermin, siehe Wie lege ich per API einen Versandtermin fest?
Premiumadress und die Produktion in Österreich (productionCountry AT) müssen für Ihr Konto freigeschaltet sein. Bis zur Beauftragung ändern Sie die Optionen eines Dokuments mit PUT /documents/{documentID}/options; danach antwortet die API mit 409 (Fehlercode 44099).
Mit dem Feld shippingDate in den Versandoptionen:
- festes Datum als
YYYY-MM-DDoderDD-MM-YYYY, frühestens morgen und höchstens 30 Tage im Voraus - Wochentag als
MONDAYbisFRIDAY; beim Hochladen legen wir daraus das Datum des nächsten passenden Tages fest - leer (
""): ausdrücklich kein Termin - Feld weggelassen: Es gilt der Standard Ihres Kontos, den Sie mit
PUT /accounts/optionssetzen (nur Wochentage)
"shippingDate": "FRIDAY"Wählen Sie für ein festes Datum einen Werktag; produziert wird nur Montag bis Freitag. Ein ungültiger Wert ergibt 400. Nach der Beauftragung lässt sich der Termin nicht mehr ändern. Sie können den Brief aber stornieren, solange er nicht in Produktion ist, siehe Kann ich einen Brief per API stornieren?
Mit dem Header Idempotency-Key. Ihn akzeptieren POST /sendings, POST /sendings/document und POST /sendings/{documentID}. Wiederholen Sie eine Anfrage mit demselben Key und demselben Inhalt, liefert die API die gespeicherte Antwort mit dem Header Idempotent-Replayed: true, ohne erneut zu versenden oder zu berechnen.
Idempotency-Key: 3f6c2a1e-8d4b-4c1a-9f2e-7b5d0c9e1a42- 1 bis 128 druckbare ASCII-Zeichen, am besten eine neue UUID je Vorgang
- gilt mindestens 7 Tage je Konto und Endpunkt
- gleicher Key mit anderem Inhalt: 422 (Fehlercode 44011)
- erste Anfrage läuft noch: 409 (44010), später erneut versuchen
- gespeichert werden nur erfolgreiche Antworten
Mit zwei optionalen Feldern beim Hochladen:
tenantId(bis 32 Zeichen): Kundennummer, Mandant oder Kostenstelle. Sie erscheint auch im Portal als Filter, im Monatsreport und im CSV-Export.externalReferenceId(bis 64 Zeichen, z. B. eine UUID): Ihre Kennung für das Dokument. MitGET /documents/findByExternalReferenceIdfinden Sie den Brief darüber wieder, auch nach einem Timeout.
Setzen Sie zusätzlich externalReferenceIdUnique, weist die API ein zweites Dokument mit derselben Kennung ab. So verhindern Sie doppelte Einlieferungen. Steuerzeichen und besondere Leerzeichen in beiden Feldern ergeben 400.
- Dokument: höchstens 20 MB, als Serienbrief 60 MB, und höchstens 192 Blatt je Brief. Zu große Dateien ergeben 413.
- Mengen je Anfrage: zum Beispiel höchstens 500 Briefe je Beauftragung und 500 Einträge je Abfrage, bei Statusabfragen 5000. Mehr ergibt 413.
- Blättern: Listen fragen Sie mit
limitundoffsetab. Die Antwort enthältX-Next-Offset(nur bei voller Seite) und einenLink-Header. Eine Gesamtzahl liefert die API nicht.
Die für Ihr Konto wirksamen Werte liefert GET /accounts/limits.
Ja, mit PUT /sendings/{documentID}, mehrere auf einmal mit PUT /sendings. Es gelten dieselben Regeln wie im Portal: Ein Brief lässt sich stornieren, solange er noch nicht in Produktion ist. Bei Erfolg hat er den Status 6 (storniert). Ist es zu spät, antwortet die API mit 406 und dem Fehlercode 44064.
DELETE /sendings/{documentID} ist kein Storno und ruft keinen Brief aus der Produktion zurück.
Status und Sendungsverfolgung
Mit GET /status/{documentID} für einen Brief oder GET /status für mehrere. Beide decken jede Phase ab, vom Hochladen bis zur Zustellung. Eine Benachrichtigung per Webhook gibt es nicht; fragen Sie den Status regelmäßig ab und geben Sie bei Listen immer limit mit.
1wird erstellt2versandbereit (geprüft, noch nicht beauftragt)3in Verarbeitung (beauftragt, wartet auf die Produktion)4im Druck5versendet6storniert7fehlerhaft8zugestellt (nur Einschreiben)9zurückgelaufen (nur Einschreiben)
Die Status aus der Produktion aktualisieren wir in Abständen, nicht in Echtzeit; eine Abfrage pro Stunde reicht in der Regel. Für Einschreiben liefert GET /regmails zusätzlich Tracking-ID und Link zur Sendungsverfolgung.
Für Einschreiben, Einschreiben Einwurf und Einschreiben International erhalten Sie eine Tracking-ID der Deutschen Post und einen Zustellstatus.
- Tracking-ID: Sie liegt vor, sobald der Brief versendet ist, und wird einmal täglich nachgetragen. Bis dahin ist das Feld leer.
- Zustellstatus: Wir fragen ihn einmal täglich bei der Deutschen Post ab. Meldet sie die Zustellung, wechselt der Brief auf „Zugestellt“, bei einer Rücksendung auf „Zurückgelaufen“. Bis dahin bleibt er „Versendet“.
Im Portal steht die Tracking-ID unter „Beauftragte Briefe“ am Brief und ist mit der Sendungsverfolgung der Deutschen Post verlinkt; dort sehen Sie die einzelnen Zustellereignisse. Bei uns sehen Sie nur den Status, kein Zustelldatum und keine Ereignisliste. Die Tracking-ID steht auch im CSV-Export und im Monatsreport.
Über die API liefert GET /status die Codes 8 (zugestellt) und 9 (zurückgelaufen), GET /regmails die Tracking-ID samt Link.
Der Status gibt die Meldung der Deutschen Post wieder. Er unterscheidet nicht zwischen Einwurf in den Briefkasten und Übergabe an den Empfänger.
Fehlerbehandlung
Werten Sie zuerst den HTTP-Status aus. Der Rumpf einer Fehlerantwort ist Klartext (text/plain; charset=UTF-8); gibt es einen Fehlercode, steht er im Header X-Error-Code. Alle Codes mit deutscher und englischer Beschreibung liefert /binectapi/error-codes.json.
Häufige Status:
400: ungültige Anfrage, etwa ein falsches Feld oder mehrere Anmeldungen401: Anmeldung fehlt oder ist unlesbar, API-Key ungültig, deaktiviert oder abgelaufen403: falsches Passwort oder fehlende Berechtigung, etwa ein Nur-lesen-Key, eine nicht freigegebene IP-Adresse oder ein Passwort im Modus „Nur mit API-Key“409: Konflikt, etwa ein nicht löschbares Dokument (44091), geänderte Optionen nach der Beauftragung (44099) oder ein Dokument, das gerade beauftragt wird (44090)413: Datei oder Menge zu groß429: zu viele falsche Passwörter; die Wartezeit steht im HeaderRetry-After503: vorübergehend nicht verfügbar; nach der inRetry-Aftergenannten Zeit wiederholen
Die API arbeitet nur mit JSON; senden Sie Accept: application/json.
Nicht einfach wiederholen: Das Dokument kann trotz Fehler angekommen sein. So wiederholen Sie sicher:
- Beim Versand mit
Idempotency-Key: Senden Sie die Anfrage mit demselben Key erneut. Die API versendet höchstens einmal, siehe Wie vermeide ich doppelte Briefe? - Beim Hochladen mit
externalReferenceId: Prüfen Sie mitGET /documents/findByExternalReferenceId, ob das Dokument schon angekommen ist, bevor Sie es erneut hochladen.
Bei 503 warten Sie die im Header Retry-After genannte Zeit ab. Geplante Wartungen finden dienstags zwischen 21 und 23 Uhr statt.
Kontakt
Fragen rund um Binect Online / API? Unser Kundenservice hilft Ihnen gern weiter – telefonisch oder per E-Mail.
-
Technische Fragen
-
Allgemeine Fragen & Vertrieb
Die Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen für Sie zusammengestellt und gepflegt. Eine rechtliche Gewähr für die Richtigkeit der einzelnen Angaben wird nicht übernommen.